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  • Freizeitparks

    Alla Hopp Anlage Deidesheim
    Deidesheim

    Bewegte Begegnung der Generationen in Deidesheim

    Mittlerweile sind sie in der Metropolregion Rhein Neckar etabliert und beliebt: Die alla hopp! Anlagen von Initiator Dietmar Hopp, finanziert von der Stiftung des SAP-Mitgründers. Die Anlage in Deidesheim an der Mittelhaardt ist eine der insgesamt 19 Einrichtungen dieser Art und hat eine Größe von über 7.000 Quadratmetern. Sie wurde im Spätjahr 2015 für die Bürger von Deidesheim und ihre Gäste eröffnet.

    "Bewegung und Begegnung" ist das Motto der Anlagen von alla hopp! - Generationen und Menschen zusammenzubringen, Bewegung zu initiieren und damit einen Beitrag zur Gesundheit zu leisten. Dahinter steht ein professionelles Experten-Konzept für Menschen jeder Altersgruppe.

    In jeder Alla Hopp Anlage gibt es verschiedene Module, da macht Deidesheim keine Ausnahme:

    Module der Alla Hopp Anlage Deidesheim Pfalz

    Auf der Anlage in Deidesheim gibt es den beliebten Bewegungsparcours für Jedermann, den Kinderspielplatz für die Kleinen, den naturnahen Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter und einen weiteren Platz für jugendliche Sportler.

    Der Bewegungsparcours ist für Gäste aller Generationen gedacht, an ausgewählten Geräten können Koordination und Beweglichkeit verbessert werden. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade mit den jeweiligen  Übungsbeschreibungen sorgen dafür, dass sich der Besucher herausfordern und verbessern kann.

    Die Förderung von Sinneswahrnehmung und Animation zur Bewegung für 0 bis 6-jährige steht auf dem Spielplatz im Mittelpunkt - ein Pavillon dient als Wetterschutz, so dass dieses Modul bei jeder Witterung nutzbar ist.

    Der Bewegungsplatz für die Schulkinder schult in erster Linie Motorik und Beweglichkeit. Klettern, Hangeln und Balancieren sind für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sehr geeignet - deshalb wird auf ausreichend Möglichkeiten dafür Wert gelegt.

    Für sportbegeisterte Jugendliche Alter gibt´s auf der alla hopp! Anlage in Deidesheim in der Pfalz Raum zum Skaten, Trampoline und den Mikadowald.

    Alla Hopp Deidesheim - im Einklang mit der Natur

    Die Anlagen in die bestehende Landschaft an der Weinstraße zu integrieren, ist hier wie bei allen anderen alla hopp! Projekten Programm gewesen. Im Falle von Deidesheim ist ein Weinberg Teil geworden, er schmiegt sich in Form einer Schnecke an die Kletterwand. Es besteht außerdem freier Blick auf das Naturschutzgebiet Marlachwiesen.

    Teil das Konzepts ist auch die aktive Beteiligung der Bürger von Deidesheim und der Region am Entstehungsprozess der Anlage gewesen, die in nur fünf Monaten gebaut- und eröffnet worden ist.

  • Freizeitparks

    Alla Hopp Anlage Ilbesheim
    Ilbesheim

    Bewegung und Begegnung in Ilbesheim

    Die von der Organisation des SAP-Mitbegründers Dietmar Hopp gestiftete Anlage in Ilbesheim bei Landau in der Pfalz ist eine von insgesamt 19 solcher Einrichtungen in der Metropolregion Rhein Neckar und erstreckt sich seit 2016 auf mehr als 18.000 Quadratmeter.

    Die große Überschrift der Ilbesheimer Alla Hopp Anlage ist "Bewegung und Begegnung". Ziel ist es, Bewegung zu fördern, Menschen und Generationen zusammenzubringen und gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun. Das Konzept dafür wurde von Experten entworfen und spricht Menschen jeden Alters an.

    Wie auf jeder Alla Hopp Anlage stehen in Ilbesheim für die jeweiligen Altersgruppen verschiedene Module zur Verfügung.

    Module der Alla Hopp Anlage Ilbesheim bei Landau

    Auf der Anlage in Ilbesheim findet sich ein Bewegungsparcours für Jedermann, ein Kinderspielplatz, ein naturnaher Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter und ein weiterer Platz für Jugendliche.

    Auf dem Bewegungsparcours können Besucher aller Generationen an ausgewählten Geräte ihre Beweglichkeit und Koordination verbessern. Dafür stehen verschiedene Schwierigkeitsgrade mit den entsprechenden Übungsbeschreibungen zur bereit.

    Der Spielplatz hat die Förderung der Sinneswahrnehmung und die Bewegungsanimation von Kindern zwischen 0 und 6 Jahren zum Ziel - und das bei jeder Witterung. Deshalb ist dieser Baustein der Ilbesheimer Alla Hopp Anlage mit einem Pavillon gegen das Wetter ausgestattet.

    Auf dem Bewegungsplatz für Schulkinder zwischen 6 und 12 Jahren steht die Schulung der Motorik und der Beweglichkeit im Mittelpunkt. Daher gibt es hier eine Reihe von Möglichkeiten zum Klettern, Hangeln und Balancieren.

    Für Sportler in jugendlichem Alter bietet die Alla Hopp Anlage Ilbesheim eine Dirt-Bike-Strecke, den Mikadowald und eine Trampolinlandschaft.

    Hand in Hand mit der Natur

    Wie bei jeder Alla Hopp Anlage wurde bei der Umsetzung in Ilbesheim 2016 darauf geachtet, dass bereits bestehende Elemente wie Teile des ehemaligen Sportgeländes, der durchfließende Birnbach und existierende Klettermöglichkeiten in die Gestaltung mit einbezogen werden.

    So entstand ein naturnaher Platz, bei dessen Planung neben einem Landschaftsarchitekten auch die Bürger von Ilbesheim mitgewirkt haben. In den Weinbauort Ilbesheim eingebettet liegt das Gelände unterhalb der Kleinen Kalmit und mit Blick zur Burg Trifels.

    Ilbesheim in der Pfalz liegt etwa 5 Kilometer westlich von der Südpfalzmetropole Landau entfernt, die über die A65 oder die B10 angefahren werden kann. Die Alla Hopp Anlage ist frei zugänglich.

  • Museen

    Alte Dorfmühle Großkarlbach
    Großkarlbach

    Ein Wahrzeichen im Ortskern von Großkarlbach

    In den Gemeinden im Leiningerland gibt es immer wieder etwas zu entdecken. Nicht nur köstlicher Wein und Pfälzer Lebensfreude sind gute Gründe, der Region einen Besuch abzustatten, sondern auch die besondere Geschichte der Pfalz.

    Alte Dorfmühle Großkarlbach - Bauwerk mit Geschichte

    Ein Stück Geschichte vom Leiningerland lässt sich in Großkarlbach erleben. Im Zentrum des Ortes befindet sich die Alte Dorfmühle, die Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut und als Bannmühle errichtet wurde. Die Bewohner des Ortes warten somit verpflichtet, ihr Korn ausschließlich in dieser Mühle verarbeiten zu lassen. Das sollte sich Mitte des 19. Jahrhunderts ändern, als die Mühle in den Besitz der Gemeinde überging und fortan als Wohnhaus diente.

    1957 wurde beschlossen, dass die schöne Mühle umfassend restauriert wird. Doch es sollte noch lange dauern, bis dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt wurde. Genaugenommen bis 2004. In dem Jahr wurde mit den rund dreieinhalb Jahre andauernden Renovierungsarbeiten begonnen. Der Etat von rund 1 Millionen Euro wurde sinnvoll genutzt und ein wunderschönes Orts-Wahrzeichen geschaffen, das Besucher aus Nah und Fern in seinen Bann zieht.

    Das Mühlenmuseum im Leiningerland

    Nicht nur von außen ist die Mühle ein toller Anblick. Auch – und gerade – ihr Inneres sollte man bestaunen: Hier befindet sich das atemberaubende Mühlenmuseum, in dem ein kompletter, funktionstüchtiger Mahlgang demonstriert wird. Besonders eindrucksvoll ist das Mühlrad, das im Rahmen der umfassenden Renovierungsarbeiten angebracht wurde.

    Das Mühlrad wie auch weitere verbaute und ausgestellte Teile sind Originalstücke aus verschiedenen alten Mühlen. Durch die Wahl echter Mühlenteile, ist das historische Erlebnis besonders spannend.

  • Bauwerke

    Altes Forsthaus Johanniskreuz
    Trippstadt

    Die Wiege vom Pfälzerwald

    Der Weiler Johanniskreuz zwischen Annweiler am Trifels und Kaiserslautern gehört zur Gemeinde Trippstadt und ist umgeben vom Pfälzerwald. Nichts prägte das Leben in- und die Region selbst so sehr, wie dieses heutige Naturdenkmal. Der Pfälzerwald ist schließlich das größte zusammenhängende Waldgebiet bundesweit. Lange Zeit lebten die Menschen von seiner Bewirtschaftung, doch die musste schließlich auch geregelt werden. Deshalb wurden, damals noch von der königlich-bayrischen Forstverwaltung Forsthäuser errichtet, von denen aus die Waldwirtschaft gelenkt wurde. Ein solches Haus aus dem Jahre 1822 steht noch heute in Johanniskreuz. Das Besondere: In ihm entstand der Name Pfälzerwald.

    Altes Forsthaus Johanniskreuz

    An den ursprünglichen Zweck des Hauses, erinnert heute noch das gusseiserne Hirschhaupt an der Südseite. Auf diese Art und Weise wurden Forsthäuser damals markiert. Im Jahr 1843 schlug die große Stunde des Forsthauses auf Johanniskreuz: Im August jenes Jahres fand ein Treffen der Forstverwaltung in Johanniskreuz statt. Auf ihm wurden noch aus heutiger Sicht beeindruckend naturnahe Richtlinien zur Forstwirtschaft auf dem Gebiet aufgestellt und man kam zu der Frage, wie man das riesige Waldstück mit den vielen Burgen und Buntsandsteinfelsen denn nun nennen soll. An diesem Treffen wurde die bis heute verwendete Bezeichnung Pfälzerwald eingeführt. Obgleich bis heute abweichende Schreibweisen wie "Pfälzer Wald" oder "Pfälzer-Wald" zu finden sind, meint jeder das Gleiche: Das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland.

    Ehemaliger Sitz der Forstverwaltung im Pfälzerwald

    Bis 1885 war das Haus lediglich der Dienstsitz des Forstreviers Johanniskreuz; erst dann wurde es mit dem Titel und den Rechten eines Forsthauses versehen. Mit seiner ziemlich zentralen Lage im Pfälzerwald war es damals hervorragend geeignet, um dort aus die Bewirtschaftung der großen Fläche zu koordinieren. Heute wird das Altes Forsthaus Johanniskreuz zwar nicht mehr dazu genutzt, aber sein "Nachfolgegebäude" ist nur wenige Kilometer Meter entfernt in Trippstadt zu finden und steht natürlich auch nicht mehr unter bayrischer Kontrolle. Auch im Haus der Nachhaltigkeit auf der gegenüberliegenden Straßenseite können Sie übrigens viel über die Wald- und Forstwirtschaft erfahren.

  • Bauwerke

    Altes Kaufhaus
    Landau

    Das Alte Kaufhaus als Kulturstätte in seiner heutigen Art geht auf einen Impuls einer Bürgerinitiative in den neunziger Jahren zurück.

    Heute ist das Alte Kaufhaus Teil zusammen mit dem Frank-Loebsche-Haus und der Katharinenkapelle des "Kulturzentrum Altstadt“, in dem Veranstaltungen stattfinden.

    Mit seiner zentralen Lage am Rathausplatz der sanierten Landauer Altstadt ist das Alte Kaufhaus eine moderne Begegnungsstätte, das allen Kulturformen offensteht.

    Im Laufe seiner Geschichte fand das im fünfzehnten Jahrhundert errichtete und heute lediglich in Resten original bestehende Bauwerk vielseitig Verwendung: Als Zwischenhandelsplatz, Tanzsaal, Konzert- und Theaterstätte und Kinogebäude.

    In einem Ratsbeschluss der Stadt Landau ist die Ausrichtung der Kulturstätte wie folgt beschrieben:

    "Kunst und Kultur benötigen für ihre Entfaltung einen Freiraum, der auch die Möglichkeit experimenteller und innovatorischer Ausdrucksformen, die freie Wahl kultureller Inhalte sowie deren freie künstlerische Gestaltung zulässt".

  • Attraktionen

    Asselstein

    Der mächtige Brocken über den Wipfeln

    Der Felsenturm Asselstein über Annweiler am Trifels ist mit seinen sechzig Metern Höhe schon von weitem zu erkennen und wird noch imposanter, wenn er sich direkt vor dem Besucher in zehn Metern Breite und in seiner ganzen Höhe aufbaut. Er ist so etwas wie der König der Buntsandsteinfelsen in der Pfalz, kein anderer freistehender Felsen erreicht seine Höhe. Vom einem nahen Waldparkplatz sind es kaum 10 Minuten zu Fuß zu seiner östlichen Stirnseite, die den Kletterern zum Abseilen dient.

    Klettern am Asselstein bei Annweiler

    Vor allem für diese Kletterfreunde ist der Asselstein im Pfälzerwald etwas ganz Besonderes. Über 80 Routen finden sich an dem Felsmassiv. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, für alle ist etwas dabei. Die Schwerste zu erklimmende Route am Felsmassiv ist mit 9+ nach der UIAA-Skala gekennzeichnet, der Normalweg mit einer 4 ist für sportliche Menschen ohne Höhenangst mit einem erfahrenen Vorstiegkletterer recht gut zu bewältigen - wir haben es kurzerhand ausprobiert und sind durch eine wahrhaft unvergleichliche Aussicht belohnt worden.

    Weit über den Bäumen hat man einen besonderen Blick in die Landschaft, der Trifels direkt gegenüber zieht die Blicke magisch in seinen Bann und macht jede Klettertour am Asselstein zu einem unvergesslichen Erlebnis. Für die Unterstützung und zum Rasten nach dem Klettern oder einer Wanderung, dient die Kletterhütte am Asselstein, von den Einheimischen "Klettererhütte" genannt. Hier kann gerastet, gegessen und auch übernachtet werden.

    Wandern am Asselstein in der Pfalz

    Aber auch für Wanderer ist es etwas Besonderes diesen einzigartigen Felsen in der Pfalz zu bestaunen. Egal von welcher Seite, ob von der Burg Trifels aus, von der Anebos, vom nahen Aussichtspunkt Rehbergturm oder aus der Stadt Annweiler heraus - sein einzigartiges Relief erhebt sich über die Landschaft und lässt erahnen, welche Naturkräfte bei seiner Entstehung zum Wirken kamen. Für Romantiker ist eine Wanderung dahin auch lohnend, sei es in der Abendsonne, die auf den Felsen scheint oder durch die fast verwunschenen Blicke durch die Baumkronen auf den Felsenturm.

    Geschichtsfreunde kennen den Asselstein wahrscheinlich ebenfalls, denn hier trafen sich Widerstandskämpfer aus der Region bei einer Nacht- und Nebelaktion im Schatten des Asselsteins. Das Treffen diente dazu, den Widerstand zur Zeit der Nationalsozialisten zu planen, an dieses Ereignis erinnert eine Gedenktafel am Felsen.

  • Bauwerke

    Bauernkriegshaus
    Landau

    Das Bauernkriegshaus im Landauer Stadtteil Nussdorf verdankt seinen Namen der Vermutung, dass an diesem Ort der Pfälzische Bauernkrieg seinen Anfang nahm.

    Im Jahre 1525 führten die Zustände in der damals ärmlichen Region zur Bildung des „Nußdorfer Haufens“, einer Bauernbewegung, die plündernd im Zeichen des Bundschuhs durch die Gegend zogen. Die Bewegung war Teil des deutschen Bauernkriegs, der ab dem Jahr 1524 vor allem in Süddeutschland Opfer forderte.

    Obgleich „Bauernkrieg“ genannt, waren die Geschehnisse in den Jahren danach auch von anderen Gesellschaftsgruppen getragen, die damals minderprivilegiert und ärmlich lebten.

    Nach der Niederschlagung der Aufstände geht an heute von etwa 70.000 Todesopfern aus - daneben wurde zahlreiche Burg- und Klosteranlagen zerstört oder schwer beschädigt.

    Der Pfälzer Bauernkrieg endete nach einem guten Jahr auf einem Schlachtfeld im pfälzischen Pfeddersheim.

    Das Nussdorfer Bauernkriegshaus, erbaut im Jahr 1500, zeigt heute neben dem Bauernkriegsmuseum die Pfarrer-Lehmann-Stube, in der der Nachlass des gleichnamigen Pfälzer Geschichtsschreibers des vorletzten Jahrhunderts ausgestellt ist und das Nussdorfer Dorfmuseum, das die wichtigsten Stationen der Dorfgeschichte zeigt.

    Nussdorf ist heute nördlicher Stadtteil der Südpfalzmetropole Landau und liegt günstig erreichbar nahe der Bundesautobahn A 65. Von der Autobahnausfahrt Landau-Nord sind es nur weniger als fünf Fahrminuten.

  • Attraktionen

    Beweidungsprojekt Sankt Martin
    St. Martin

    Tier- und Naturschutz im Einklang - das macht das Beweidungsprojekt St. Martin aus. Das St. Martiner Tal drohte zuzuwachsen. Doch seitdem auf einer rund 44 Hektar großen Waldfläche einige Heckrinder grasen, ist diese Gefahr gebannt. Seitdem die Tiere, die dem bereits vor vielen Jahren ausgestorbenen Auerochsen ähnlich sind, hier ihre Heimat gefunden haben, sind einige Lichtungen entstanden. Wer sich für das Tal und die hier lebenden Wildrinder interessiert, der kann an einer der regelmäßig stattfindenden Führungen rund um das Gelände, teilnehmen.

  • Bauwerke

    Bismarckturm Landstuhl

    Dem eisernen Kanzler gewidmet…

    …ist der schöne Bismarckturm über Landstuhl. An der Deutschen Republik Interessierte finden hier eines der insgesemt 174 Gebäude, die überall in Kontinentaleuropa zu finden sind. Sie wurden relativ standardisiert zu Ehren des ersten deutschen Kanzlers im damaligen Reichsgebiet errichtet, des Reichskanzlers Otto Eduard Leopold von Bismarck.

    Der Bismarckturm in Landstuhl steht auf einem Quadratischem Sockel, er ist 19 Meter hoch und liegt einen halben Kilometer von der Stadtmitte entfernt. Er ist einer der 147 noch erhaltenen Bismarcktürme in Deutschland und ist im typischen Baustil der Neoromantik gebaut. Er erstreckt sich über drei Ebenen. Der Turmsockel schließt nach voluminösen zwei Metern mit einem Gesims ab. Darauf befindet sich ein viersäuliger Turmschaft.

    Bismarckturm Landstuhl - gegenüber der Burg Nanstein

    Das Schöne an diesem Bismarckturm ist, dass er begangen werden kann. So führen 10 Stufen und eine steinerne Wendeltreppe auf einen Ausguck. Von diesem Podest aus hat man einen guten Überblick über Landstuhl, die Burg Nanstein auf dem gegenüberliegenden Berg, Teile vom Pfälzerwald, dem Landstuhler Bruch und über die Air Base in der Nachbarverbandsgemeinde Ramstein. So ist er nicht nur wegen seiner historischen Bedeutung eine Attraktion, sondern auch für Urlauber sehr interessant, die sich erst mal einen Überblick aus der Vogelperspektive über Landstuhl verschaffen wollen.

    Nahe dem Landstuhl Regional Medical Center

    Der Bismarckturm wurde aus dem für die Region üblichen Buntsandstein gebaut. So passt er perfekt in das Ortsbild, das noch viele historische Gebäude zu bieten hat. Früher war dieser Bismarckturm als Feuersäule in Benutzung. Das bedeutet, dass auf dem heutigen Podest eine Feuerschale angebracht war, die mit brennbaren Materialien befeuert werden konnte. Während der jüngsten Renovierungsphase nach dem zweiten Weltkrieg, wurde der Turm dann zu einer reinen Aussichtsplattform umfunktioniert.

    Der Bismarckturm ist über die A62 oder die A6 erreichbar, in der Stadtmitte von Landstuhl führt die Luitpoldstraße hinauf und vor dem Landstuhl Regional Medical Center rechts ab zum Parkplatz, von wo nur 5 Minuten bis zum Bismarckturm Landstuhl zu laufen sind.die Gemeinde bei Kaiserslautern ist schnell zu erreichen. 

  • Attraktionen

    Blitzröhren Battenberg

    Einzigartig in Deutschland

    Die Blitzröhren bei Battenberg in der Pfalz sind ein Naturphänomen, das es so hierzulange kein weiteres Mal zu bestaunen gibt. Doch woher haben diese eindrucksvollen Eiseneinschlüsse ihren Namen? Anfangs dachte man, dass die röhrenförmigen Gebilde das Ergebnis von Blitzeinschlägen sind - daher der Name Blitzröhren.

    Nach eingehenden wissenschaftlichen Untersuchungen stellte sich jedoch heraus, dass das Naturdenkmal das Ergebnis von mineralischer Ablagerung und Erosion ist.

    Blitzröhren Battenberg im Leiningerland

    Wer die Blitzröhren live und ganz aus der Nähe betrachten möchte, der muss die pfälzische Gemeinde Battenberg im Leiningerland besuchen. Das Naturspektakel ist am Südhang, unterhalb der Burg Battenberg, zu bewundern.

    Rund 25 Meter Strecke sind von den eindrucksvollen Gebilden bedeckt, die aus den Sandsteinwänden hervorragen. Ganze 32 Millionen Jahre hat sich eisen- und kalkhaltiges Wasser seinen Weg durch den Sandstein gebahnt und so zur Entstehung der Röhren beigetragen. 

    Naturschauspiel am Fuß der Burg Battenberg

    Die Besichtigung der Blitzröhren unterhalb der Burgruine ist kostenfrei. Zum Erhalt dieses wunderbaren Naturphänomens im Leiningerland wird darum gebeten, dass vom Abbrechen der Röhren und von der Mitnahme von einzelnen Elementen als Erinnerungsstück abgesehen wird. So werden die Blitzröhren Battenberg noch vielen weiteren Generationen erhalten bleiben.

     

  • Bauwerke

    Briefmarkeneck St. Martin
    St. Martin

    In der Mühlstraße 27, ganz nah am Kropsbach, befindet sich das Briefmarkeneck. Das Winzerhaus ist in der Zeit des Spätbarocks entstanden und besticht durch seine typisch barocken Elemente. Etwa den eindrucksvollen Erkervorbau, in dessen Schatten ein Gemälde des Abendmahls von Richard Platz zu bestaunen ist.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Altleiningen

    Die Altleiningen in der Pfalz

    Im dem Teil vom Leiningerland, das sich mit dem Pfälzerwald überschneidet, gibt es einige Burgen, die ihre Besucher in die mittelalterliche Zeit zurückversetzen. Darunter auch die Burg Altleiningen, deren Lage gleichsam beeindruckend als auch taktisch klug gewählt ist. Auf 400 Metern Höhe liegt das Bauwerk, das seinen Namen dem Leininger Adelsgeschlecht zu verdanken hat. Man vermutet, dass die Burg um 1100 durch Emich I. und Emich II. errichtet wurde.

    Auch wenn die Burg in der Pfalz nicht mehr in der Pracht erstrahlt, wie vormals vor rund 900 Jahren, so sind doch noch einige originäre Mauerreste erhalten. Das Bauwerk fiel 1525 dem Bauernaufstand zum Opfer, wurde jedoch wenige Jahre später im Renaissancestil wiedererbaut. 1690 wurde die Burg erneut zerstört und diente als Steinbruch. Seit 1962 steht die Ruine hoch über der Gemeinde Altleiningen unter Denkmalschutz und wurde erneut aufgebaut.

    Jugendherberge Burg Altleiningen

    Mit dem teilweisen Wiederaufbau der Burg Altleiningen wurden Räumlichkeiten geschaffen, die heute unter anderem eine Jugendherberge für Klassenfahrten beherbergt. Die Übernachtungsgäste können einen traumhaften Blick über das Tal genießen, in historischem Burgambiente nächtigen und ein paar Runden im Freibad im Burggraben schwimmen.

    Mit ihrer Lage am Rand vom Pfälzerwald und mit der Nähe zur Deutschen Weinstraße ist die Burg mit der Jugendherberge idealer Ausgangspunkt für spannende Entdeckungstouren durch die Pfalz. 

    Burg Altleiningen Restaurant

    Nicht nur für Gäste der Jugendherberge, sondern alle Besucher der Burg, ist die Burgschänke der Burg Altleiningen geöffnet. Hier gibt es großzügiges Frühstück, frischen Kaffee und Kuchen aber auch deftige Speisen. Ein Highlight für Langschläfer: Das sonntägliche Frühstücksbrunch bis zur Mittagszeit.

    Sie können sich hier übrigens auch eine moderierte Weinverkostung im Restaurant Burgschänke gönnen. Innerhalb von rund zwei bis drei Stunden führt ein ausgebildeter Winzer durch die Welt der Pfälzer Weine, von denen bis zu acht verkostet werden können. Die Burgschänke verfügt über eine Sonnenterrasse, der man sich in den Sommermonaten nur schwer entziehen kann.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Battenberg

    Noch über dem Balkon der Pfalz

    Oberhalb der Gemeinde Battenberg, auch der Balkon der Pfalz genannt, befindet sich die Burg Battenberg im Leiningerland, deren erste schriftlich festgehaltene Erwähnung auf das Jahr 350 zurückdatiert werden kann.

    Wie auch die Burg Neuleiningen, wurde sie durch den Leininger Grafen Friedrich III. erbaut, der die Burg vermutlich zum Schutz des Murbacher Lehens errichten ließ. In den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten wurde die Burg dreimal komplett zerstört, diente jedoch noch einige Zeit als Regierungssitz derer von Leiningen.

    Das zugehörige Hofgut Battenberg hatte die Naturalversorgung der Leininger zum Ziel. Letztendlich sollten Hofgut und Burg 1806 in den Besitz von Bürgerlichen übergehen. Noch heute befindet sich das Bauwerk in Privatbesitz.

    Besuch der Burg Battenberg Pfalz

    Doch obwohl sich die Burg im Privatbesitz befindet, ist sie heute zu großen Teilen für die Öffentlichkeit zugänglich. Ihre traumhafte Lage am Nordostrand des Pfälzerwalds auf rund 280 Metern Höhe, lässt einen unvergleichlichen Blick auf die umliegenden Täler, die Rheinebene und den Odenwald zu. 

    Doch auch kulinarisch kommt man bei einem Besuch der Burg Battenberg voll auf seine Kosten. In den Räumlichkeiten des Restaurants des Hofguts Battenberg lässt sich traditionelle pfälzische Küche genießen. Besonders schön gestaltet sich das Dinner im Außenbereich des Restaurants.

    Bei dem Blick auf die wunderschöne Kulisse der Burg in der Pfalz, fühlt man sich an einen Urlaub in der Toskana erinnert. An weniger sonnigen Tagen lockt die urig anmutende Remise mit alten Steinmauern und gemütlichem Interieur.

    Heiraten auf der Burg Battenberg

    Die Burg Battenberg ist der perfekte Ort für eine Hochzeit. Das Fest lässt sich mit einem Sektempfang auf der malerischen Burgterrasse einläuten. Gespeist, gefeiert und getanzt wird im mittelalterlichen Gewölbe. Und der Tag kann von allen im eindrucksvollen Außenbereich genossen werden.

    Ob Hochzeit, kulinarische Genüsse oder einfach ein Ausflug in die deutsche Geschichte, die Burg Battenberg ist immer eine Reise wert.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Berwartstein

    Raubritter und Legenden

    Hoch oben auf einer Bergkuppe thront erhaben die Burg Berwartstein über dem kleinen Ort Erlenbach im Dahner Felsenland.

    Der Berwartstein, auf hochdeutsch auch unter Bärbelstein und im pfälzischen Bärwelstein bekannt, zählt zu den schönsten mittelalterlichen Burgen in der Pfalz und ist die einzige noch bewohnte Felsenburg der Pfalz. Zur Burg gehört auch die Ruine des Vorwerks Klein-Frankreich.

    Die Geschichte der Burg erleben

    Die Burg Berwartstein blickt auf eine lange und hoch interessante Geschichte zurück: Der Wehrbau, der vermutlich im Jahr 1000 erbaut wurde, beherbergte viele verschiedene Burgfürsten, allen voran den berühmt-berüchtigten Marschall Hans von Trotha, in der Region bekannt als Hans Trapp. 1591 wurde die Burg von einem Blitz getroffen und brannte infolgedessen aus.

    Die Buruine bei Erlenbach wechselte nach diesem Ereignis mehrfach den Besitzer, bis sie um 1900 weitgehend wiederaufgebaut und restauriert wurde.

    Ein spannender Ausflug ins Mittelalter

    Wer die Burg unweit der Stadt Dahn besichtigen möchte, kann sie sowohl zu Fuß erlaufen als auch mit dem Auto anfahren. Bei einer Burgführung wird den Besuchern das mittelalterliche Leben nahegebracht.

    Im Zuge der Führung besucht man die Folter- und Waffenkammer der Berwartstein, sieht alte Ritterrüstungen und wird sogar durch die alten unterirdischen Anlagen geführt. Übrigens verband vermutlich ein Tunnel den Berwartstein mit Klein-Frankreich - jedenfalls weisen entdeckte Stollenteile darauf hin.

    Die Einnahmen dienen ausschließlich dem Erhalt der Burg, die man auch ohne Führung besichtigen kann. Anschließend lädt der bewirtschaftete Rittersaal zum Verweilen und Verarbeiten der Eindrücke ein.

    Unterhalb der Burg Berwartstein in der Pfalz liegt der Seehof, ein Badesee mit kleinem Sandstrand Kiosk und Campingmöglichkeit, der von Erlenbach bei Dahn aus mit dem Auto erreicht werden kann.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Drachenfels

    Mächtiger Brocken über Busenberg

    Südlich des Ortes Busenberg thront die Burg Drachenfels erhaben auf dem 368 Meter hohen Burgberg in der Pfalz.

    Wegen ihres markanten Aussehens fällt sie, die durch ihre kriegerische Vergangenheit inzwischen zur Ruine zerfallen ist, schon von weitem auf: Die Burgruine ist im Dahner Felsenland auch unter dem Namen Backenzahn bekannt.

    Eine Ruine erzählt ihre Geschichte

    Burg Drachenfels Pfalz zählt laut vielen Archäologen zu den bedeutendsten historischen Stätten der Pfalz. Auch wenn über die Entstehungszeit der heutigen Burgruine nur wenig eindeutig belegt ist, geht man davon aus, dass sie ursprünglich eine Grenzburg des Benediktinerklosters Klingenmünster war. Namentlich wird die Burg erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt.

    Drachenfels war in viele Kämpfe verstrickt, sodass die Burg über die Jahre immer wieder zu Schaden kam. So blieb den Besitzern der Burg nichts anderes übrig, als nach und nach Teile davon zu verkaufen. Im Mai 1523 wurde Burg Drachenfels Pfalz endgültig zerstört und ihr Wiederaufbau verboten.

    Drachenfels Pfalz - das Land überblicken

    Nach ihrer Zerstörung wurde das, was von Burg Drachenfels noch übrig war, als Steinbruch genutzt. Unter Freiherr Franz Christoph Eckbrecht von Dürkheim wurde aus ihren Steinen das herrschaftliche Landhaus „Schlösschen“ im Zentrum Busenbergs errichtet. Obwohl Drachenfels bis heute eine Ruine ist, lohnt sich ein Besuch dort - alleine schon wegen seiner Größe und Höhe.

    Die ehemalige Burg besteht aus interessanten Felsenkammern, einigen noch stehenden Türmen und auch ein Gang über die alten Schildmauern lohnt sich: Besuchern bietet sich ein wunderschöner Blick auf die umliegende Landschaft, der die Anstrengungen des Aufstiegs allemal wert ist.

    Wer den Besuch der Drachenfels mit typisch Pfälzer Genuss verbinden will, dem sei die Drachenfelshütte Busenberg zu seinen Füßen empfohlen, einer Pfälzerwald Hütte der Ortsgruppe Busenberg. Auch als Ziel für eine Wanderung oder eine Radtour eignet sich die gut erreichbare Burgruine hervorragend.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Elmstein

    Über den Dächern vom Elmstein

    Die Burgruine Elmstein befindet sich auf einem 290 Meter hohen Bergsporn an der nördlichen Seite des Speyerbachtals im wunderschönen Pfälzerwald nur wenige Meter über dem Städtchen Elmstein. Die hochmittelalterliche Spornburg kann auf eine interessante Geschichte zurückblicken, befindet sich in Privatbesitz und kann deshalb nur von außen besichtigt werden.

    Burgen in der Pfalz - Burg Elmstein

    Die pfalzgräfliche Burg in der Pfalz wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut und diente ursprünglich der Sicherung des Talweges. Die Burg Elmstein zählte zum kurpfälzischen Besitz und die Lehensleute hatten das Amt der Schenken inne. 1329 wechselte die Festung den Besitzer, indem der pfalzgräfliche Vetter des Kaisers Ludwig der Bayer die Kontrolle über die Burg übernahm. Von 1419 bis 1437 war die Burg Elmstein als pfalzgräfliches Lehen Eigentum des Grafen Johann V. von Sponheim.

    Im Jahre 1466 erhält Erhard von Remchingen die Burg als Pfändung  von dem Kurfürsten Friedrich I. Im Jahr 1513 wird die Festung als Lehen an Heinrich von Pagk weitergegeben. Während des Bauernkrieges 1525 wird die Burg beschädigt und im Jahr1576 an den Pfalzgrafen Johann Casimir weitervererbt. Auch der Dreißigjährige Krieg (1648) hinterlässt deutliche Spuren an der Burg Elmstein und im Jahr 1689 wird die Festung während des pfälzischen Erbfolgekriegs endgültig zerstört. Die Ruine gelangte anschließend in privaten Besitz. Übrig geblieben sind von einstigen Burganlage Relikte der Schildmauer, des Berings und des Palas.

    Lage der Elmstein und Ausflugsziele in der Nähe

    Die Reste der Burg Elmstein on der Pfalz werden von den Elmsteinern interessant in Szene gesetzt. Eine ansprechende Beleuchtung sorgt für die richtige Kulisse, die bei Touristen gerne als Fotomotiv genutzt wird. Wie unser Bild zeigt, ragt sie in der Perspektive nur knapp über die Dachfirsten der Gemeinde und bildet mit ihnen zusammen ein pittoreskes Ensemble.

    In unmittelbarer Nähe der Burg Elmstein gibt es viele weitere interessante Ausflugsziele und Attraktion. Hierzu zählen das Museum Alte Samenklenge, der Ziplinepark-Elmstein im Ortsteil Iggelbach, das Naturfreundehaus Elmstein, die Wolfsschluchthütte und natürlich auch die anderen Burgen im Tal: Burg Erfenstein, Burg Spangenberg und Burg Breitenstein. Die wunderschöne Umgebung im artenreichen Pfälzerwald lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Inmitten herrlicher Natur lässt es sich wunderbar entspannen. Hier kann man den Alltag vergessen und eine verträumte Reise in die Vergangenheit unternehmen.

  • Burgen & Schlösser

    Burg Erfenstein

    Mystische Atmosphäre im Pfälzerwald

    Im Hang des Wassersteinbergs thront hoch über dem Elmsteiner Tal und dem Speyerbach die Ruine Burg Erfenstein. Sie besteht aus dem höher gelegenen Teil Alt-Erfenstein, von dem so gut wie nichts mehr erhalten ist, und dem Teil Neu-Erfenstein, von dem noch ein gut erhaltener Bergfried an alte Pracht erinnert und das eine schöne Aussicht über das Elmsteiner Tal in der Pfalz bietet.

    Erstmals erwähnt wurde die Burg Erfenstein im Jahre 1247, in dem sie wohl von dem damals herrschenden Grafen in Bauauftrag gegeben wurde, weil dieser seine umliegenden Bestände im Pfälzerwald sichern musste.

    Die Lederne Brücke über das Elmsteiner Tal

    Gegenüber der Burg Erfenstein liegt die Burg Spangenberg. Laut der Sage sollen zwei Brüder oder sehr enge Freunde die Burgen bewohnt haben und weil sie nicht jedes Mal, wenn sie sich trafen, den beschwerlichen Weg durch die ungezähmte Natur und das sumpfige Tal um den Bach, auf sich nehmen wollten, spannten sie eine Brücke aus Leder zwischen ihren Burgen.

    Eines Abends tranken die beiden auf der Burg Spangenberg reichlich Wein und gerieten in einen furchtbaren Streit. Der Herr der Erfenstein machte sich wutentbrannt auf den Heimweg, aber als er auf der Mitte der Brücke angelangt war, durchtrennte der Herr der Spangenberg die lederne Halterung der Brücke, die dann mit dem Herr der Erfenstein in die Tiefe rauschte.

    Seit diesem kuriosen Mordfall soll gegenseitige Verachtung das Verhältnis der nachfolgenden Burgherren derer von Erfenstein und Spangenberg bestimmt haben.

    Der Weg zur Burg Erfenstein Pfalz

    Die Ruine Burg Erfenstein in der Pfalz ist nicht mit dem Auto anzufahren. Wem der direkte Weg aus dem Elmsteiner Tal hinauf zu langweilig erscheint, der kann auf dem Drei-Burgen-Rundweg wandern und dabei neben der Erfenstein auch die  in der Sage verbundene Burg Spangenberg und die Burg Breitenstein besuchen.

    Die Route startet an der Bushaltestelle Schlossschenke, von der aus man einfach den grün-weißen Markierungen folgt. Vor jeder Burg wartet ein kleiner Aufstieg, für den man aber durch die jeweilige Aussicht auf den Pfälzerwald mehr als belohnt wird.

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    Burg Landeck

    Mittelalterflair mit traumhafter Aussicht

    Auf einem Bergvorsprung über Klingenmünster liegt die Burg Landeck und prägt mit ihrem weithin sichtbaren Turm das Ortsbild der Gemeinde.

    Die Burganlage in der Pfalz kann mit dem Auto angefahren- oder in etwa 30 Minuten aus Klingenmünster erlaufen werden. Der mächtige Burggraben wird von einer breiten Holzbrücke überspannt, dieser Zugang zur Burg versetzt die Besucher unmittelbar in mittelalterliche Stimmung, die in der Anlage noch verstärkt wird.

    Von der Burg Landeck eröffnet sich dem Besucher in südlicher und östlicher Richtung ein traumhaftes Panorama - auf den Ort Klingenmünster, die Rebhügel der Südlichen Weinstraße und über die Rheinebene bis zum  Schwarzwald.

    Veranstaltungen und Burgschänke Landeck

    Die Anlage der Landeck ist eine der bekanntesten in der Pfalz und regelmäßig Schauplatz von Events. Ihr Flair verleiht vor allem Mittelalterfesten einen ganz eigenen Zauber - es finden aber auch Kulturveranstaltungen und Musikfestivals statt auf Burg Landeck statt.

    Anders als zuweilen in mittelalterlichen Zeiten braucht heute auf der Landeck niemand mehr Hunger oder Durst zu leiden. In der bewirtschaftetet Burgschänke gibt es ein abwechslungsreiches Speiseangebot, das im Inneren der Burg oder - viel schöner - bei gutem Wetter auf dem Burghof genossen werden kann.

    Geschichte der Burg Landeck

    Wie viele Burgen der Pfalz hat auch die Burg Landeck eine bewegte Geschichte, die bereits auf ihre Vorgängeranlagen, die Festung Heidenschuh und das Waldschlössl mutmaßlich in das 9. bis 12. Jahrhundert zurückgeht - jeweils zum Schutz des Klosters Clinga Monasterium errichtet. Kriege, Zerstörung und einige Besitzerwechsel zum Beispiel von den Leiningern, den Grafen von Zweibrücken und den Bischöfen von Speyer prägten die heutige Burgruine.

    Um die Burgruine  und ihre Substanz zu erhalten, gründete sich schon 1881 der Landeckverein. Bis 1964 sollte es allerdings dauern, bis die Burg über Klingenmünster umfassend saniert wurde.

    Die Burg Landeck ist mit seinem großen Parkplatz ist auch ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch den südlichen Pfälzerwald und um Klingenmünster herum.

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    Burg Lindelbrunn

    Unvergleichliche Aussicht in der Pfalz

    In der Nähe des Wasgaudorfes Vorderweidenthal liegt die Burgruine Lindelbrunn. Sie ist in vielerlei Hinsicht ein interessantes Ausflugsziel und deshalb oft gut besucht.

    Das liegt vor allem an der hochinteressanten Aussicht, die die Burg nach allen Seiten zu bieten hat und auch daran, dass viele Rad- und Wanderwege entweder direkt oder nicht weit entfernt vorüberführen. Unterhalb der Burg steht die Waldgaststätte Cramerhaus, eine der bekannten und großen Pfälzerwaldhütten und ergo auch ein beliebtes Ausflugsziel.

    Burgen Pfalz - die Burgruine Lindelbrunn

    Man vermutet, dass Burg Lindelbrunn einst den Zweck einer Schutz- und Verteidigungsburg für die Reichsburg Trifels bei Annweiler erfüllt hat und im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Der Standort wurde deswegen gut gewählt, die Lindelbrunn steht auf einem Berg, dessen Flanken zu allen Seiten recht steil abfallen und die deshalb schwer einzunehmen war. Zwei Tore, heute nur noch in Fragmenten zu erkennen, bildeten seinerzeit den Zugang.

    Das Innere der Anlage bietet viel Raum, einige Überbleibsel aus mittelalterlichen Zeiten sind zu Beispiel die Fundamentreste des Wehrturms, die Fragmente einer Zisterne und eine Mauer, die wahrscheinlich eine Seite des einstigen Wohngebäudes von Burg Lindelbrunn.

    Viele Besitzerwechsel und zunehmender Teilbesitzstand führte zu ebenso vielen Konflikten, die nicht immer friedlich gelöst werden konnten. Der Bauernkrieg im 15. Jahrhundert führte schließlich - wie bei einigen anderen Burgen in der Pfalz - zur Zerstörung der Lindelbrunn.

    Lindelbrunn Vorderweidenthal Pfalz

     

    Die Burgruine Lindelbrunn liegt in dem Teil vom Bad Bergzaberner Land, der in den südlichen Pfälzerwald und den Wasgau hineinreicht. Die am nächsten gelegene Ortschaft ist Vorderweidenthal, die aus westlicher oder nördlicher Richtung entweder aus Dahn beziehungsweise aus Annweiler am Trifels erreicht werden kann und von wo aus es nur einige hundert Meter zur Ruine Lindelbrunn fahren sind. Aus Richtung Osten geht es aus Bad Bergzabern über die B427 bis kurz vor Vorderweidenthal und rechter Hand ab zur Burg Lindelbrunn und dem Cramerhaus.

    Unter anderem führt der sagenhafte Radrundweg Raubritter-Tour zur Ruine Lindelbrunn, in der Nähe liegt die Burg Berwartstein mit dem Waldbadesee Seehof, sehenswert sind neben den Burgen auch die vielen Buntsandsteinfelsen in der Region und die historischen Städte Annweiler am Trifels und Bad Bergzabern Pfalz.

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    Burg Nanstein

    Das Wahrzeichen von Landstuhl

    Die mittelalterliche Burg Nanstein befindet sich auf dem Schlossberg über der Stadt Landstuhl in der Pfalz, Teil des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Die imposante Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und diente als wehrhafter Schutz für die Bevölkerung. Heute ist sie eine der bekanntesten Pfälzer Sehenswürdigkeiten - Grund genug, ihr einige Informationen zu widmen.

    Bekannt wurde die Burg Nanstein mit ihrer Geschichte durch den rebellischen Ritter Franz von Sickingen. Der Sohn des Ritters Schweickhard von Sickingen hatte alle Miteigentümer der Burg ausgezahlt und wollte das Bauwerk zu einer modernen „Kanonenburg“ umbauen.

    Burg Nanstein - Errichtung und Ausbau zur Kanonenburg

    Die Burg Nanstein bei Landstuhl war Teil des von Kaiser Friedrich Barbarossa 1160 errichteten staufischen Befestigungssystems und diente als Sitz für einen seiner Reichsministerialen. Die eingenommenen Lehen wurden im Laufe der Erbfolge auf eine so genannte Ganerbschaft aufgeteilt.

    Um genügend Wohnraum für die ansässigen Familien in der Burg zu schaffen, musste die Festung weiter ausgebaut werden. Dies geschah unstrukturiert und hatte zur Folge, dass die Wehrfähigkeit von Burg Nanstein erheblich litt. Um diesen Zustand zu ändern, versuchte der Ritter Franz von Sickingen Anfang des 16. Jahrhunderts, das Kastell zu einer „Kanonenburg“ auszubauen. Die Bemühungen waren vergeblich, denn schon nach einem zweitägigen Beschuss durch feindliche Truppen fiel die Burg im Frühjahr 1523.

    Burg Landstuhl - Nanstein Castle: Wiederaufbau und Niedergang

    Nach der Zerstörung von Burg Nanstein errichteten die Nachkommen von Franz von Sickingen ab 1543 die Festung als imposantes Renaissanceschloss wieder auf. Die gemeinsame Stadtmauer mit der unterhalb der Burg liegenden kleinen Stadt Landstuhl verband das Bauwerk mit dem Ort auf einer Länge von zweimal ca. 250 m.

    Der Wiederaufbau zu einer wehrhaften Burg war gelungen, denn den Dreißigjährigen Krieg überstand die Burg Nanstein unbeschadet. Doch nachdem das Geschlecht der Sickinger von der Anlage vertrieben worden war, setzte der Niedergang des Bauwerks ein. 1668 ließ der Kurfürst Karl I. Ludwig die Burg in der Pfalz sprengen.

    Seit Mitte des 19. Jahrhunderts konnten Teile der geschichtsträchtigen Burgruine Nanstein restauriert werden – heute bietet die Festung überaus interessante Einblicke für die zahlreichen Besucher - übrigens auch für unsere amerikanischen Freunde der nahen militärischen Einrichtungen, die ihren Gästen das "Nanstein Castle" über Landstuhl natürlich gerne zeigen.