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Burgen & Schlösser jetzt geschlossen

Das Wahrzeichen von Landstuhl

Die mittelalterliche Burg Nanstein befindet sich auf dem Schlossberg über der Stadt Landstuhl in der Pfalz, Teil des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Die imposante Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und diente als wehrhafter Schutz für die Bevölkerung. Heute ist sie eine der bekanntesten Pfälzer Sehenswürdigkeiten - Grund genug, ihr einige Informationen zu widmen.

Bekannt wurde die Burg Nanstein mit ihrer Geschichte durch den rebellischen Ritter Franz von Sickingen. Der Sohn des Ritters Schweickhard von Sickingen hatte alle Miteigentümer der Burg ausgezahlt und wollte das Bauwerk zu einer modernen „Kanonenburg“ umbauen.

Burg Nanstein - Errichtung und Ausbau zur Kanonenburg

Die Burg Nanstein bei Landstuhl war Teil des von Kaiser Friedrich Barbarossa 1160 errichteten staufischen Befestigungssystems und diente als Sitz für einen seiner Reichsministerialen. Die eingenommenen Lehen wurden im Laufe der Erbfolge auf eine so genannte Ganerbschaft aufgeteilt.

Um genügend Wohnraum für die ansässigen Familien in der Burg zu schaffen, musste die Festung weiter ausgebaut werden. Dies geschah unstrukturiert und hatte zur Folge, dass die Wehrfähigkeit von Burg Nanstein erheblich litt. Um diesen Zustand zu ändern, versuchte der Ritter Franz von Sickingen Anfang des 16. Jahrhunderts, das Kastell zu einer „Kanonenburg“ auszubauen. Die Bemühungen waren vergeblich, denn schon nach einem zweitägigen Beschuss durch feindliche Truppen fiel die Burg im Frühjahr 1523.

Burg Landstuhl - Nanstein Castle: Wiederaufbau und Niedergang

Nach der Zerstörung von Burg Nanstein errichteten die Nachkommen von Franz von Sickingen ab 1543 die Festung als imposantes Renaissanceschloss wieder auf. Die gemeinsame Stadtmauer mit der unterhalb der Burg liegenden kleinen Stadt Landstuhl verband das Bauwerk mit dem Ort auf einer Länge von zweimal ca. 250 m.

Der Wiederaufbau zu einer wehrhaften Burg war gelungen, denn den Dreißigjährigen Krieg überstand die Burg Nanstein unbeschadet. Doch nachdem das Geschlecht der Sickinger von der Anlage vertrieben worden war, setzte der Niedergang des Bauwerks ein. 1668 ließ der Kurfürst Karl I. Ludwig die Burg in der Pfalz sprengen.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts konnten Teile der geschichtsträchtigen Burgruine Nanstein restauriert werden – heute bietet die Festung überaus interessante Einblicke für die zahlreichen Besucher - übrigens auch für unsere amerikanischen Freunde der nahen militärischen Einrichtungen, die ihren Gästen das "Nanstein Castle" über Landstuhl natürlich gerne zeigen.


Info

Öffnungszeiten

  • Montag:geschlossen
  • Dienstag:09:00 bis 18:00
  • Mittwoch:09:00 bis 18:00
  • Donnerstag:09:00 bis 18:00
  • Freitag:09:00 bis 18:00
  • Samstag:09:00 bis 18:00
  • Sonntag:09:00 bis 18:00
  • Feiertage:09:00 bis 18:00

Hinweis: ÖZ gelten für April bis September, Januar bis März und Oktober bis November zwischen 10:00 und 16:00 geöffnet, Dezember geschlossen. Der Außenbereich der Burg ist grundsätzlich jederzeit zugänglich.